“Let us be grateful to the people who make us happy; they are the charming gardeners who make our souls blossom.”
― Marcel Proust
Be grateful. Be happy. And - in the best case - hug the people who are making you feel good... :) 2 Comments Do you dare to dream? So often times it happens that we live our lives in chains In den Städten Argentiniens ist alles in "barrios" organisiert, in Vierteln. In jedem einzelnen dieser barrios funktioniert ein Selbstversorgungssystem wie ich es aus Europa leider nicht mehr kenne. In meinem Viertel habe ich gleich um´s Eck einen Fleischhauer, einen Obst- und Gemüsehändler, der Saisonware anbietet (also nicht im tiefsten Winter Erdbeeren), einen Bäcker, ein kleines Lebensmittelgeschäft, in dem ich Eier auch einzeln kaufen kann, eine Trafik, ein kleines Schreibwarengeschäft, in dem ich zusätzlich Kopien und Ausdrucke anfertigen lassen kann (mein Büro sozusagen), ein kleines Putzmittel- und ein Haushaltswarengeschäft. Alles klein, aber fein. Keine Auswahl von 100 verschiedenen Milchsorten, aber eine Milchsorte ist vorhanden. Was im barrio nicht vorhanden ist, ist ein Supermarkt. Den brauchen wir nämlich nicht. Und wenn ich den Metzger frage, woher das Hendl kommt, das er mir da entgegenstreckt, dann kann er mir darauf eine Antwort geben und der Gemüsehändler verkauft mir Spinat nur in den Wochen, in denen er Saison hat. Jetzt ist übrigens gerade Herbst und Kürbszeit. Da hält man sich dann dran beim Kochen. "Einkaufen gehen" hat im barrio einen ganz anderen Wert als in einem Supermarkt (weil wir schon gerade so viel von Werten sprechen) und Zeit sollte man sich dafür nehmen. Denn in jedem dieser Läden wird man einen neugierig-netten Händler oder Nachbarn treffen und überall wird man auf ein Plauscherl stehen bleiben und den Gesprächspartner dann eventuell gleich zum Essen einladen oder von ihm eingeladen werden. Sich Zeit für den anderen nehmen und außerdem Zeit dafür, bewusst auszuwählen, was man auf dem Teller haben will. Einkaufen im barrio als Alternative zum "fast food". Das gefällt mir und davon hätte ich gerne wieder mehr, auch anderswo auf der Welt. Denn wer in den Supermarkt geht, der sitzt mit im Boot mit Monsanto und Nestlé und wie sie noch heißen mögen, die neuen Kolonialherren - auch wenn man danach dagegen eine Petition unterschreibt. Wie es auch gehen kann, davon hier mehr: Eine Vereinigung, die ihren eigenen kleinen Lebensmittelladen in Steyr betreibt: http://netswerk.at/ Eine Gemeinde, die darüber nachdenkt, wert-voller zu leben: http://www.lebenswertegemeinde.at/ Zeit statt Geld - interessante Projekte, bitte weiterlesen: http://www.steinrieglhaeusl.at/?p=492 http://www.timesozial.org/ Hört sich alles sehr "hippie" an und kann nicht funktionieren, stimmts? Gut, dann bin ich eben ein Hippie, aber kein dummer, denn die Lügen der Nahrungsmittelindustrie glaube ich nicht mehr. ;) Roland Düringer´s Projekt gueltigestimme.at sei hier noch erwähnt. Hier zwei Tagebucheinträge zu den Themen in diesem BLOG-Beitrag: Never give up on your dreams! if you want to be better than anyone else, you have to do things others don´t do... lose your head.... “Writer’s block results from too much head. Cut off your head. Pegasus, poetry, was born of Medusa when her head was cut off. You have to be reckless when writing. Be as crazy as your conscience allows.” It´s simple. SMILE! |
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